Benin
Reisetipps für Benin
Top 5 Erlebnisse
Das kleine Land in Westafrika, immerhin so groß wie Österreich und die Schweiz zusammen, besticht durch abwechslungsreiche Landschaften, Voodoo, Weltkulturerbe-Stätten und eine artenreiche Tierwelt:

Voodoo
In keinem Land wird Voodoo so lebendig gefeiert wie im westafrikanischen Benin. Der jahrhundertealte Glaube, der offiziell als Religion anerkannt ist, hat sogar einen eigenen Feiertag. Am Strand von Ouidah an der Küste verwandelt sich das Land am 10. Januar, dem offiziellen Voodoo-Tag, in ein farbenprächtiges Fest. Bei den alltäglichen Voodoo-Zeremonien bieten Masken- und Schautänze faszinierende Einblicke in die mystische Welt Westafrikas.

Geschichte
Noch heute erinnern die Ruinen königlicher Paläste, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, sowie viele Museen an das ehemalige, mächtige Königreich Dahomey. Die damaligen Könige profitierten vom Sklavenhandel an den Küsten. Die ersten Siedler flüchteten vor der Sklaverei auf den Nokoué-See und erbauten mit Stelzenhäusern das Wasserdorf Ganvié. Dort leben auch heute noch etwa 200.000 Menschen.

Safari
Im Norden Benins erstreckt sich eine beeindruckende Tierwelt. Die Nationalparks Pendjari und W, durch den der Fluss Niger wie ein „W“ fließt, sind Rückzugsorte für Elefanten, den vom Aussterben bedrohten Westafrikanischen Löwen sowie Geparde, Antilopen und Büffel. Auf Safaris lassen sich zudem rund 568 Vogelarten beobachten.

Landschaft
Ein Großteil der Fläche Benins besteht aus weiten Savannen, die sich mit dichten Wäldern mischen, während sich das grüne und majestätische Atacora-Mittelgebirge aus verschiedenen Gesteinsarten zusammensetzt. Der höchste Berg Mont Sokbaro befindet sich in 658m Höhe und bietet einen beeindruckenden Ausblick über die weiten Täler von Benin.

Wasserwelt
Benin grenzt an den Atlantik, der hier Golf von Guinea heißt. Die Bucht besticht mit einsamen Sandstränden und palmenumsäumten Lagunen, das Landesinnere mit Seen, Flusstälern und Sümpfen. Durch die größten Flüsse Niger und Ouémé, aus denen viele Nebenflüsse fließen, ist die Gegend um die Hauptstadt Porto Novo sehr wasserreich und lädt zu Bootsausflügen ein.
Touristische Infrastruktur
Der internationale Flughafen Cadjehoun in Cotonou ist Ausgangs- und Endpunkt aller internationalen Verbindungen, wobei Flüge aus Europa meist einen Zwischenstopp erfordern. Die touristische Infrastruktur Benins befindet sich im Aufbau. Die Straßen sind überwiegend in gutem Zustand, können jedoch regional variieren und unebene Pisten sind üblich; in der Regenzeit sind manche Straßen zeitweise unpassierbar. Innerhalb des Landes verkehren Busse und Sammeltaxis.
Unterkünfte:
In den touristisch besser erschlossenen Regionen gibt es Unterkünfte verschiedener Kategorien. Abseits größerer Städte sind Übernachtungsmöglichkeiten selten und meist einfach gehalten.
Klima und Reisezeit
Abhängig von den Klimazonen im Land variiert die beste Reisezeit. Prinzipiell empfiehlt es sich während der Trockenzeiten zu reisen, da in den Regenzeiten viele der unbefestigten Straßen unpassierbar werden. Für die Regionen im Süden bilden die Monate Dezember bis März sowie Juli und August die optimale Reisezeit. Hier ist es tropisch-feucht und die Temperaturen erreichen in dieser Zeit angenehme 27 – 32 °C. Im Norden herrscht trockenes Süd-Sahel-Klima, die beste Reisezeit bilden die Monate November bis Februar. In dieser Zeit liegen am Tag die Durchschnittstemperaturen permanent über 30 °C und es fällt kein Regen. Zwar sind auch März und April relativ trocken, aber auch sehr heiß.
Visum und Einreise
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein und über ausreichend Platz für Visa und Ein- und Ausreisestempel verfügen. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen zur Einreise ein Visum, dieses muss vor Einreise entweder bei der zuständigen Botschaft von Benin oder als e-Visa beantragt werden. Das e-Visa ist in der Regel nach 24 Stunden zum Selbstausdrucken bereit. Bei der Beantragung des Visums müssen Flugticket und Impfpass mit gültiger Gelbfieberimpfung vorgelegt werden. Je nach Aufenthaltsdauer variieren die Preise für das Visum zwischen 15 und 30€. Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung muss rechtzeitig vor Ablauf des Visums bei der Direction de l’Immigration in Cotonou (Avenue Pape Jean Paul II) beantragt werden. Sollte ein Visum nicht rechtzeitig erneuert werden, ist pro Woche eine Strafgebühr von XOF 25.000,- fällig.
Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, sind alle Angaben unverbindlich und ohne Gewähr. Bitte beachten Sie stets die Visabestimmungen und die aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes / Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten / Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Eindrücke aus Benin
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Stand: 01.10.2021




















